Das wichtigste Gebet ist das Gebet um die Beharrlichkeit bis zum Ende. Siehe hier


Dienstag, 13. Dezember 2011

Die Sünde - abgeschafft

"Unsere Zeit will im Allgemeinen nicht viel wissen und hört nicht gerne reden von der Sünde und persönlicher Schuld im Sinne des Christentums. Es hat zwar früher auch schon Menschen gegeben, die rundweg die Sünde leugneten. Aber das waren doch Ausnahmen. Heute ist die falsche Lehre von der Unfreiheit des menschlichen Willens weit verbreitet; sie spukt oft unbewusst in den Köpfen sogar vieler Christen. Der Mensch soll das Erzeugnis seiner ererbten Veranlagung, seiner Erziehung und seiner Umgebung sein. Was man früher Sünde nannte, die eigene sittliche Schuld, ist heutzutage die Schuld aller, nur nicht dessen, der das Unrecht begeht, der trinkt, die Ehe bricht, betrügt, raubt, mordet. Nenne es erbliche Belastung, Naturanlage, Erziehung, unglückliche Lebensverhältnisse, körperliche oder geistige schwache Anlagen oder Krankheit, das alles, einzeln oder zusammen ist schuld. Da ist kein Platz mehr für die Sünde. (…)

Neu ist die Lehre der Deterministen eigentlich nicht, Neu ist heute an ihr nur, dass man in ihr den großen Vorzug, den der MILDE und MENSCHLICKEIT, erblickt, während man das Christentum mit seiner Lehre über Sünde, Buße, Vergebung und Sühne als hart und herzlos hinstellt. Die Art und der Ton, worin eine gewisse, in allen Schichten der Bevölkerung meistgelesene Presse jahraus, jahrein über Skandale und Verbrechen berichtet, hat ungeheuer zur Verwilderung und Abstumpfung der sittlichen Begriffe beigetragen; eine geradezu widernatürliche Teilnahme für Verbrecher und besonders Verbrecherinnen ist künstlich gezüchtet worden."

Wer schrieb das? Und wann?

Es war leider kein Zeitgenosse. Wenn wir ähnliches mal einen Bischof und wohlmöglich noch einen deutschsprachigen sagen hören, wissen wir: der mystische Leib Christi steht wieder aus dem hauptsächlich von den eigenen Gliedern selbstgeschaufelten Grab auf.
Es war der große deutsche Volksmissionar P. Max Kassipe O.M.I und zwar schon 1919.

Seitdem hat sich der europäische Sittenverfall so entwickelt, dass Sünden mittlerweile staatsgesetzlich erlaubt sind, die nach katholischer Lehre himmelschreiend sind – katholisch heißt übrigens: allgemein.

Kein Wunder, dass mittlerweile schon die Moslems, die allein wegen ihrer bis zu vier Ehefrauen (hieß einst Vielweiberei) früher von jedem echten Katholiken bedauert wurden, meinen, sie müssten nach Europa u.a. wegen seiner gleichgeschlechtlichen Ehen, sozusagen zur Rettung, den Islam bringen. Die Europäer leben nämlich in „vorgeschichtlichen und vormenschlichen Zeiten“. Zur Not wird der Islam auch mit harten Bandagen – Jihad – gebracht werden, wenn sich der deutsche Staat der Ausbreitung des Islam entgegenstellen sollte. Video und Transkript zum Inhalt dieses Abschnitts hier.

Die Deutschen waren das Volk, das im Mittelalter die zahlreichsten und größten Herz-Jesu-Verehrer und die meisten Heiligen unter allen Völkern hervorgebracht hat.

Heiliger Erzengel Michael, heiliger Bonifatius, heiliger Petrus Canisius, bittet für uns arme Verblendete!

Montag, 12. Dezember 2011

Verstand, Laster und Glaube


"Was sind das für Leute, die nicht an Gott glauben?
Solche, die keinen Verstand haben.
Ein westfälischer Bauer gab einmal einem jungen Kerl, der sich rühmte, nur zu glauben, was er mit eigenen Augen sehen könne, zur Antwort: Hast du deinen Verstand schon einmal gesehen? Ja oder nein? Also …
Meistens hat der plumpe Spruch: „Ich glaube an keinen Gott“ eine andere Bedeutung. Auf gut Deutsch heißt das für gewöhnlich: „Ich bin ein schlechter Mensch und wünsche, dass es keinen Gott gäbe.“  Man möchte das ungerechte Gut nicht herausgeben, man möchte ungestört seiner Leidenschaft frönen, deshalb redet man sich vor, es gäbe keinen Gott, deshalb sucht man sich Gesinnungsgenossen, die es einem zur Beruhigung immer wieder in die Ohren schreien müssen, deshalb glaubt man den größten Blödsinn.
„Brich mit deiner Leidenschaft und morgen wirst du gläubig sein“ (hl. Pfr. von Ars). „Ich möchte einen einzigen Menschen finden, der nüchtern, keusch und gerecht lebt und dabei die Existenz Gottes leugnet. Ein solcher Mensch wäre wenigstens unparteiisch; aber einen solchen Menschen gibt es nicht.“ (La Brunère).
Manche sind sich in reiferen Jahren des Zusammenhangs nicht immer bewusst; aber fast immer ist neben dem Stolz das Laster der Unzucht die erste Ursache gewesen (D´Alembert). „In welcher schlechten Straße hast du deinen Glauben verloren?“ (Frage eines Priesters an einen Studenten).
Mit wem  wollt ihr es halten? Mit Leuten, die keinen Verstand haben? Denen ihr euer Geld oder die Unschuld  eurer Kinder nicht anvertrauen möchtet? Oder mit den gelehrtesten und besten Menschen, die je gelebt haben?"

Diese  stichwortartige Form wurde extra beibehalten, weil dieses aus einem Buch bestehend aus Predigtvorlagen stammt; da wir keine Priester sind, wollten wir uns nicht erlauben, es auszuschmücken. (Homiletisches Handbuch für Missionen, Missionserneuerungen, Exerzitien. Oktaven, Triduen und für Religionsvorträge in Standesvereinen von P. Max Kassipe O.M.I., Missionar, 1919)

Heutzutage, über 90 Jahre später, muß man wohl anmerken, – was aus dem Buch natürlich hervorgeht – dass hier ausschließlich von dem Glauben an den dreifaltigen Gott die Rede ist, dessen zweite Person in der Jungfrau Maria eine menschliche Natur angenommen hat, und so zum Gottmenschen, dem Welterlöser Jesus Christus wurde, der auf Petrus nur eine Kirche, nämlich die katholische, außerhalb derer es kein Heil gibt, gegründet hat.

Wie alle Missionare in fernen Ländern (P. Kassiepe O.M.I. war „nur“ deutscher Volksmissionar) immer bezeugten, glaubten die Heiden sehr wohl an Götter, aber leider nur zu gerne an solche, die alle möglichen Laster selber hatten, sie erlaubten oder sogar forderten.
Daher erklärt sich wohl auch das seit Konzilsende boomende Interesse an den fremden Religionen, die früher jeder Katholik als „heidnisch“ bezeichnet hätte. Wer eine oder mehrere der sieben Hauptsünden als Leidenschaft pflegt, möchte nämlich keine Religion mit einem Gott, der ihm diese verbietet. Auch die heutzutage weltweit propagierte "Friedensreligion" erlaubt vier Frauen gleichzeitig und noch vieles andere kaum vorstellbare mehr, was wir hier nicht ausführen wollen, was aber leicht in den Hadithen nachzulesen ist. Es ist daher aus dieser Sicht kein Wunder, dass es viele Konvertiten zum Islam gibt, besonders weil dort zusätzlich noch der Stolz genährt wird, da dort Lehre ist, dass man als bloßes Mitglied dieser Religion schon zu den besten Menschen zählt, die es je gab.


Demut und Keuschheit als zwingend notwendige Tugenden, um Gott zu gefallen, lehrt eben nur unsere heilige Mutter Kirche. Deo gratias!


Sonntag, 11. Dezember 2011

Der Stolz des Kardinals

Paul Kardinal Cullen

Vor langer Zeit, als Kardinal Cullen lebte, wurde in Dublin ein Priester zu einem Kranken gerufen. Der Kranke befand sich in einem Gasthaus, dessen Besitzer ein Protestant war. Es war eine stürmische und kalte Nacht. Als der Bote zum Priester kam, machte sich dieser sofort auf den Weg. Er kämpfte sich durch Schneematsch und Schlamm und erreichte schließlich das Gasthaus, suchte den Kranken auf und spendete die Sakramente. All dies verlief vollkommen normal. Bis hierhin; denn nun dachte der Besitzer, dass er ein wenig missionieren sollte, und lud den Priester in sein Wohnzimmer ein. Nachdem er einige Erfrischungen angeboten hatte, verriet sich der protestantische Missionar.

„Pater,“, so sagte er, „wenn man nur an den Stolz und die Faulheit dieser Bischöfe und Kardinäle denkt! Ist es nicht ungeheuerlich! Ich wette mit Ihnen, dass der Kardinal Sie auf diesen langen Marsch durch den Schnee geschickt hat, während er sich seine Füße wärmt und einen Tasse guten, warmen Punsch trinkt.“ — „Ich denke, sie tun ihm Unrecht.“ —„Wieso?“—„Weil er nichts dergleichen tut.“ — „Was Sie nur sagen! Woher wissen Sie das?“ — „Ich weiß das aus der besten Quelle. Sie haben mich noch nicht nach meinem Namen gefragt.“ — „Ihr Name! Wie heißen Sie denn?“ — „Cullen, Kardinal Cullen.“

Sofort sprang der Gastwirt auf, und nahm seinen Hut ab. „Bitten verzeihen Sie mir, Eminenz! Ich sprach aus Unwissenheit. Soll ich Eurer Eminenz eine Kutsche rufen?“ – „Oh nein, ich gehe so zurück, wie ich gekommen bin; ich bin solche Reisen gewohnt.“

Der Kardinal ging. Einige Tage später suchte der Gastwirt einen Priester auf, um sich im Glauben unterrichten zu lassen, und wurde schließlich in die Kirche aufgenommen. Dies ist eine wahre Begebenheit.


 
(Übersetzt aus: Catholic, Ausgabe 269)

Freitag, 9. Dezember 2011

Die Lauigkeit (II)

Fortsetzung von hier

  1. Der Laue fürchtet nur die Todsünde, achtet aber die lässliche Sünde gering. Und doch liegt auch in der lässlichen Sünde mehr Bosheit, als alle guten Werke, die wir je tun könnten, Gutes in sich schließen. Der hl. Augustinus sagt: „Es wäre besser, dass das Weltall unterginge, als dass eine einzige lässliche Sünde geschehe.“ So urteilen die Heiligen. Der Laue aber denkt: „Wenn ich nur keine Todsünde begehe und eben an der Hölle vorbeikomme, an der Vermeidung der lässlichen Sünde liegt mir nichts.“ Und doch wird Gott auch durch die lässliche Sünde beleidigt. Welch schändliche Gesinnung!
  2. Der Laue verschwendet und missbraucht unzählige Gnaden, also die kostbarsten Güter die es gibt. Der hl. Thomas lehrt: "Eine einzige Gnade ist mehr wert als alle Güter der Natur.“
  3. Der Laue vernachlässigt den Fortschritt in der Tugend und hat das Gericht zu fürchten: „Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch warm bist; o dass du doch kalt oder warm wärest! So aber werde ich dich ausspeien aus meinem Munde“ (Offb.3,15,16)
(nach: Homiletisches Handbuch für Missionen, Missionserneuerungen, Exerzitien. Oktaven, Triduen und für Religionsvorträge in Standesvereinen von P. Max Kassipe O.M.I., Missionar, 1919) 
Erklärung der Vulgata zu dem obigen Zitat aus der Offenbarung (3,15,16):
"Die Kälte ist Feindschaft und Widerstand (Ambros., Beda). So war Saulus kalt, solange er den Heiland verfolgte. Der Kalte, der nichts hat, erkennt leichter sein Nichts und sein Bedürfnis nach Buße und Glauben, doch der Laue und Halbe tröstet sich mit dem, was er hat, über das, was er nicht hat und glaubt kaum an seinen Mangel. Aus dem Bilde heraus, dem gemäß das Laue Ekel erzeugt, weist der Heiland auf sein Gericht hin, bei dem er diejenigen von sich weisen wird, die nicht noch Buße tun."

"Die hl. Katharina von Genua musste von Gott unterstützt werden, damit sie nicht starb, als er ihr in einer Vision die wirkliche Bosheit einer lässlichen Sünde zeigte."
(Aus: P. Frederick W. Faber, der Fuß des Kreuzes oder die Schmerzen Mariens, 1858)
wird fortgesetzt



Donnerstag, 8. Dezember 2011

Der selige John Henry Newman über die unbefleckte Empfängnis


Der große Marienverehrer, der selige John Henry Kardinal Newman, verbrachte viel Zeit damit, das Geheimnis des Dogmas der unbefleckten Empfängnis zu betrachten, dass zu seinen Lebzeiten verkündet wurde:

Mit Mariens Heiligkeit verhält es sich so, dass, wenn wir sie gesehen oder gehört hätten, wir nicht fähig gewesen wären, denen, die uns über sie gefragt hätten, etwas mitzuteilen, außer dass sie engelhaft und himmlisch sei (…) Wir würden uns nicht so sehr an ihre Gesichtszüge erinnert haben, und zwar wegen ihrer  wunderschönen, sündenlose Seele, die aus ihren Augen blickte, aus ihrem Mund sprach, in ihrer Stimme zu hören war und die sie ganz und gar umschloss (…) Eine himmlische Melodie untermalte alles, was sie sagte oder tat — ihren Gesichtsausdruck, ihr Auftreten und ihre Haltung und bezauberte so jedes ehrliche Herz, das sich ihr nahte. Ihre Unschuld, ihre Demut und Bescheidenheit, ihre Einfachheit, ihre Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit, ihre Selbstlosigkeit, ihr ungekünsteltes Interesse an allen, die zu ihr kamen, ihre Reinheit — es waren all diese Eigenschaften, die sie so liebenswert machten.

Gnadenstunde heute um 12.00 Uhr

Papst Benedikt gewährt den vollkommenen Ablass allen, die an diesem Tag eine besondere Andacht zu der Mutter Gottes halten. Näheres hier.


Mittwoch, 7. Dezember 2011

Advent und Opfer


Der Advent wird bei den zeitgenössischen Katholiken vor allem mit Adventskranz, Adventskalender und Weihnachtsmarkt verbunden. Und die bunten grellen Lichter vor der Haustür dürfen nicht fehlen, obwohl doch eigentlich die „stade“, d.h. die stille, besinnliche und naturgemäß auch die dunkle Zeit sein sollte, in der man über seine Sündhaftigkeit und seine Erlösungsbedürftigkeit nachdenkt. Das Licht der Welt, der Welterlöser, kommt ja erst an Weihnachten zu uns. Nun, bei uns auf dem bayerischen Dorf sieht es im Advent teilweise aus wie in Las Vegas, jeder versucht den Nachbarn zu übertreffen mit der Illumination. (Wenn alle nur auch im Kirchenbesuch so eifrig wären …) Wir haben uns oft gefragt, woher dieser Wandel bloß kommt. 
Da wir uns glücklich schätzen dürfen, viele alte katholische Zeitschriften gelesen zu haben, denken wir mittlerweile, es kommt von dem Umsichgreifen der sogenannten „Genusssucht“, die schon Ende des vorletzten Jahrhunderts in so vielen katholischen Zeitschriften von Priestern aber auch von ernsthaften Katholiken beklagt würde. Immer war der Tenor, „wenn die Jugend weiter in diesem Geist der Genusssucht erzogen wird und sich nicht von früh auf beschränken lernt, wird es ein sehr schlimmes Ende nehmen“. Diese warnenden Katholiken hatten offensichtlich recht mit ihrer Prognose, denn der erste und zweite Weltkrieg und der grassierende atheistische Materialismus mit schrankenloser Genusssucht folgten ...

1936 konnte man zu dieser Thematik noch in einem „Werkheft für Pfarrei Schule und Elternhaus“ folgendes lesen: 
„Christ sein heißt opfern können. Das Wort von der Nachfolge des Herrn: „der nehme sein Kreuz auf sich“ bedeutet: der bereit sei zu opfern. Das Opfer ist die religiöse Tat. Gerade darin offenbart sich die Entchristlichung der Welt, dass sie nicht mehr opfern will oder – wenn sie bereit ist zu geben und hinzugeben – dies nicht mehr „im Namen Gottes“, d.h. für Gott und zu Gottes Ehre tut. Das Opfer empfängt seinen christlichen – übernatürlichen – Sinn und Wert vom Opfer Christi, dessen gnadenvermittelnde Gegenwart das Messopfer ist. Vom Altare her kommt dem Christen die Kraft, opfern zu können. Das Opfer ist Weg und Ziel des Christenlebens. Die letzte entscheidende Opfertat, die uns Christus gleichförmig macht, ist in der Hingabe an Gott im letzten Augenblick beschlossen: „In Deine Hände, Herr, gebe ich meine Geist!“

Weiter werden die Eltern in dem Werkheft angefleht, sie mögen ihr Kind von Anfang an zur Opferbereitschaft erziehen und keinesfalls zu spät damit anfangen, denn sonst sei es unwiderruflich zu spät. Kleine Kinder sollten auf kindliche Weise zu Opfern angeleitet werden, indem sie greifbare Dinge, Dinge, die für ein Kind schön und gut sind, opfern lernen, so wie die Hirten in der Krippe Milch, Butter, Honig darbringen oder wie der heilige Hermann Josef, der der Muttergottes im Gebet einen Apfel als Geschenk dargereicht hat. Der Hausaltar solle nicht nur Gebetsstätte sein, sondern auch Opfertisch, wo die Kinder ihre kleinen Opfer, meist an vom Munde abgesparte Lebensmittel hinlegen –„für Gott durch die Armen“. So würde das Almosen in das Licht des christlichen Opfergedanken gerückt: „Was ihr dem geringsten euerer Brüder getan habt, das habt ihr mir getan."

In manchen Gegenden Deutschlands wurde allerdings noch bis in die 50er  und 60er Jahre der sehr katholische Brauch beibehalten, den Kindern in der Vorweihnachtszeit Opfer, vor allem der Selbstüberwindung, abzuverlangen. In diesem Fall galten die Opfer dem Christuskind selbst: Für jedes Opfer durften die Kinder in eine leere Krippe einen Strohhalm legen. Alle waren eifrig, gute Werke zu vollbringen, denn an Weihnachten sollte die Krippe ganz voll mit Strohhalmen sein, damit das Christkind auch recht schön weich liege. So wurden Tugenden geübt – ein Wort, das neben „Opfer“ auch aus dem zeitgenössischen Katholizismus verschwunden ist.

Wenn jemand auch heute noch seine Kinder so im Advent anleitet – bitte zu unserer Erbauung melden.


PS.: Wir lesen gerade dass diese Tradition der leeren Krippe im Advent wieder auflebt.